Der Buddhismus geht auf Buddha Shakyamuni(Gotama) zurück. Buddha Shakyamuni war vor 2620
Jahren als Sohn des Königs Schudhodhana aus dem Geschlecht der Schakyas geboren.
Dieser historische Buddha Gautama lehrte allerdings ursprünglich nur
einen "vierfachen Pfad", der von seinen Nachfolgern erweitert wurde.
Dazu auch : "
Dhammapada - Lehrreden des Buddha"
Der heilige achtgliedrige Pfad
(des Theravada) zur Befreiung besteht aus :
1. Vollkommene Erkenntnis (oder rechte Erkenntnis etc.)
2. Vollkommener Entschluss
3. Vollkommene Rede
4. Vollkommenes Handeln
5. Vollkommener Lebenserwerb
6. Vollkommene Anstrengung
7. Vollkommene Achtsamkeit
8. Vollkommene Sammlung
(nach W. Evans Wentz : Geheimlehren aus Tibet).
Der Ausgangspunkt der buddhistischen Lehre des Gautama Buddha(Shakyamuni)
sind die vier edlen Wahrheiten :
Alles Dasein ist unablässigem Leid unterworfen
Die Ursache des Leidens ist der Durst (tanha) nach Existenz, nach Sinnesgenüssen
Die Beseitigung des Durstes hebt das Leiden auf
Der Weg zur Beseitigung des Leidens ist der "Edle achtfache Pfad"
Dieser umfasst : rechte Anschauung, rechten Entschlusss, rechte Rede, rechten
Lebenserwerb, rechtes Bemühen, rechte Achtsamkeit, rechte Sammlung.
Zu den Lehren gehören auch die acht weltlichen Bedingungen, dh. Gewinn und Verlust, Ehre
und Verachtung, Lob und Tadel, Freude und Leid, gegen die
Gelassenheit und Gleichmut empfohlen werden. Hinzu kommen die drei
Kleshas.
Der Buddhist ist daher bemüht, hier und heute und stets bewusst zu leben.
Die allbekannten Stupas
werden Padmasambhava werden zugeschrieben. Sie bekamen in Laufe der Zeitalter
eine mannigfaltige symbolische Bedeutung wie als Darstellungen der vier Elemente und des Akasha-Punktes
(zB. mit den Keimsilben KHA, RA, HA, WA und A) oder auch als Darstellung des Berges Meru.
Quabbalistische Buchstabenübungen ala Franz Bardon wurden auch von Buddhas Vorgänger
Dipamkara praktiziert und
im tibetischen Dzogchen Bonpo überliefert.
Die Techniken des Qi Gong, wie sie auch von den chinesischen Kung-Fu-Mönchen praktiziert
werden( Buddha Vajrapani) und
wurden, die in mancher Hinsicht den Techniken des Kalachakra ähneln, entstammen aber
späteren Vermischungen.
So finden sich heute sehr viele
Seitenzweige, die nur Aspekte des Buddhismusses praktizieren,
und die den Sucher sehr verwirren können bzw. die oft leider auch vom
Teilverständnis der reinen Lehre zeugen, auch bedingt durch bestimmte einseitige
spekulative Anschauungen buddhistischer Philosophie.
Ein ungelöstes Problem ist auch die Ungeklärtheit der letztendlichen Entstehung der Dinge, dh. das Fehlen
eines physikalischen Weltbildes von Ebenen wie im Hinduismus, an das
sich die Philosophie anlehnen kann.
Daher wird die Entwicklung eher spirituell-psychisch dargestellt und Erkrankungen z.B. über meditative
Reinigung von den "drei Giften" behandelt, nebst tibetischer Medizin oder Ayurveda(verschiedene Lamas).
Der Buddismus kennt in Mara
eine Zentralfigur des Negativen (ähnliche wie z.B. Radhasoami den Kal kennt).
Daher zählt man im Mahayana vier Maras als die vier Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung:
1. Devaputra-Mara : Schwelgen in angenehmen Sinneseindrücken (bzw. Anhaften an den Freuden des Deva-Bereichs)
2. Klesha-Mara : Störgefühle verschiedenster Ausprägung
3. Skandha-Mara : Vorstellung, die Bestandteile der eigenen Person als ein wirkliches Ich anzusehen
4. Mrtyupati-Mara : den Tod für letztendlich wirklich zu halten und nicht die Unsterblichkeit des
Geistes zu erkennen (mit Geist ist hier vergleichsweise der atmische Körper gemeint)
Dazu u.a. : "Dalai Lama, Einführung in den Buddhismus" (übersetzte
amerikanische Hochschul-Vorlesung ), bzw.: "Die Essenz der Meditation"
Es sollte nicht übersehen werden, dass die ältesten erhaltenen Schriften (wie
der Pali-Kanon) des Buddhismusses
aus einer Zeit von über 200 Jahren nach dem Tode Buddha
Gautamas stammen.
Eine Vielzahl anderer alter Schriften wie das Diamant-Sutra, wurden im Gebiet der chinesischen
Magoa-Grotten bei
Dunhuang
gefunden.
Dort findet sich auch eine langgestreckte Höhlenzeichnung mit 20 Stufen des Pfades. Auf der
Stufe 15 reitet dort der Mönch auf dem mythischen Vogel Garuda .
Die Lehre wurde in den Jahrhunderten verändert und stark verkompliziert,
auch bedingt durch hinduistische und tantrische Einflüsse.
"Drei Dinge leuchten offen und nicht im geheimen :
Die Sonne, der Mond und die Lehre des Vollkommenen" soll der Buddha gesagt haben.
Trotzdem entstand im Laufe der Jahrhundere innerhalb des Buddhismusses eine Geheimlehre,
von der auch der Lebenslauf des Buddha zeugt :
Auch der Lebenslauf Buddhas mit der Versuchung durch Mara lässt sich als
Einweihungsschrift der 22 Stufen (bis Stufe 20) deuten.
(Alte Lektüre dazu R. Steiner :
Das Christentum als mystische Tatsache, S. 77 - allerdings fehlerhaft!)
Buddha Gotama wurde von der 40jährigen
MAYA
geboren, der Hauptfrau seines Vaters Suddhodana, dem Raja der Republik Sakya.
Daher stammt der Name Sakyamuni. Die stofflichen dunklen Äther haben also schon
einen Reifezustand erlangt, daher die 40 Jahre.
Bei der Geburt Gotamas (Stufe 2) kränkelt Maya (schon), dh. sie verliert
langsam ihre Macht über Gautama, daher auch ihr Traum vom "weissen Elefanten".
"Gau" bedeutet im Hinduismus "Kuh", dh. die Kuh, die Krishna reitet, das vierte Element.
Der Aspirant Gautama hat hier schon eine Entwicklung vergleichbar mit dem
YAMA des Raja-Yoga umgesetzt, eher wird er nicht "geboren", und dabei streift
er die grobe Bindung an Maya und ihre Welt der Täuschungen und Verblendungen weiter ab.
(Ähnlich verläuft auch die Geburt von C.R. (Christian Rosenkreuz) in der
rosenkreuzerischen Fama Fraternitatis).
Sieben Tage nach der Geburt(U.L. Stufe 9) stirbt MAYA(s Einfluss), dh. Gotama wird
langsam Herr des durch Maya verursachten Karmas und ihrer täuschenden Kräfte.
Nach dem Tode der MAYA wird er zur Tante Prajapati gebracht, die ihn natürlich selbst
darstellt, dh. er hat sich vollkommen von der Maya befreit und er "dreht nun das Rad" auf
Stufe 10 oberhalb des Samsara der Maya-Kräfte.
Er wird zum Siddharta("Einer, der seine Wünsche erfüllt hat").
Da diese unstillbar sind, hat er hier sein Selbst bezähmt(Stufe 11, den Löwen).
Die
Tarotkarte 11 zeigt diese "Tante"
Pajapati mit dem
gezähmten Löwen
In Asien stehen an den Eingängen der Tempel vielfach mehrere Löwen. Diese symbolisieren, dass derjenige, der den Tempel betritt (Stufe 12, 2 Säulen), erst sein Selbst (auf Stufe 11) überwinden muss, seine Verhaftung an die Materie. Erst dann kann er das Tor des Tempels mit seinen beiden Säulen durchschreiten, dh. den Tempel in sich erbauen und damit - buddhistisch gesehen - die Kraft der Güte entwickeln, die er auf der Stufe 13 benötigt. Wahre Güte beruht also auf Selbstlosigkeit. Somit sind die Löwen eine Art von "Hüter der Schwelle".
Mit 16 Jahren wird er mit seiner schönen Cousine
Yasodhara verheiratet (Stufe 12), die
ihm nach 13 Jahren seinen Sohn Rahula (Bedeutung : Fessler, dh. der 4 Elemente) gebiert.
Dies ist esoterisch gesehen ein ganz besonderer spiritueller Sohn (Stufe 15.1, 1.Einweihung :
Geburt des "göttlichen Kindes".) Die beiden entwickelten Säulen des Tempels
"Siddharta-Yasodhara" vereinigen sich wie "Gabricus - Beya".
Als dreissigjähriger ist er voll entwickelt und befiehlt er seinem Lieblingsdiener Channa,
das Pferd zu satteln,
und sie verlassen das Königreich (und beschreiten den Pfad der Einweihung). Am Fluss
Anoma lässt er alles zurück und überquert den Fluss, dh. er betritt den langen Pfad
und wird schliesslich von MARA
mit Bildern schöner Frauen versucht(Stufe 15.5 ; Venusphase).
Diesen "Fluss ohne Boden"(Saturnus) überquerte er schon einmal auf der Stufe 13.
Das "Pferd" steht hier als Symbol für die Kraft der spirituellen Alliebe, die nicht mit der
ichbezogenen menschlichen Liebe(Gefühl) zu verwechseln ist, die der Begierde entspringt.
Diese All-Kraft führt zu dem Prozess, der den Anfang dieses "langen Pfades" einleitet.
Seine 5 asketischen Gefährten entsprechen den 5 Elementen (bzw. 5 Hüllen)
der Maya, die am "Grossen Werk" beteiligt sind. Ab Stufe 17 erfolgt die Entwicklung über die
atmischen Kräfte des Geistes, daher "verlässt" Gotama sie.
Er lässt das Fasten und baut einen neuen spiritualisierten Körper auf, und
geht nach Bodhgaya, dh. er erreicht die Stufe eines entwickelten Bodhisattwas.
Nach einer Meditation von sechs Tagen und sechs Nächten,
an einem Morgen nach Vollmond im Mai, erlangt er die Erleuchtung.
Die
Tarotkarte 18 zeigt diesen "Vollmond".
Am Anfang der nächsten Stufe(Stufe 19) erlangt er also die Erleuchtung. Dann bleibt er für
3 Wochen Meditation unter dem spirituellen Baum(des Lebens, siehe Apokalypse), um den Prozess
zu beenden und er erlangt die "doppelte Erleuchtung".
Die Sarwa Buddha Dakini
entspricht dabei dem Kausalkörper (der höheren Persönlichkeit), der
auf der vierten Einweihung vergeht zugunsten der Kraft des höchsten Geistkörpers(ind. Paramatma-Purusha),
der den Erleuchteten von nun an bestimmt.
Am Ende seines Lebens hat er alle "Bekannten und Verwandten" bekehrt (Vater und Mutter, - dh.
Arterhaltungstrieb und Selbsterhaltungstrieb, hatte er ja schon auf
Stufe 18 "erschlagen".). Er hat alle Kräfte in sich in seinen niederen Körper transformiert
und seine karmischen Verflechtungen beseitigt.
Er hat die Unwissenheit in sich vollkommen beseitigt, und so bleiben von keiner Seite
"offene Fragen" zurück. Er endet mit den Satz : "Alle Dinge sind vergänglich".
(Vergleichbar hiermit ist die Himmelfahrt Christi.)
Danach geht er über Stufen immer tieferer Meditation ins Para-Nirvana ein(Stufe 20) und
erlangt die Meisterschaft der Stufe 20 der Universellen Lehre, dazu die
Tarotkarte 20.
Diese Interpretation ist im heutigen Buddhismus ziemlich unbekannt und lässt die Lamas
evtl. als nicht richtig in die ursprüngliche Tradition eingeweiht darstehen, die teilweise
der Ansicht sind, allein Buddhas Lehre in seiner Tradition zu lehren.
Daher will ich das hier nicht weiter ausführen. Es bedeutet auch nicht, dass der
moderne Buddhismus (zB. Kagyü
oder Dzogchen ) nicht zur Erleuchtung
führen kann.
Andererseits versteht sich der
tibetanische Buddhismus ja auch als eine
"dritte Drehung des Rades" mit
tantrischen Lehren aus den letzten Lebensjahren des Buddha.
Es muss aber auch gesagt werden, dass die traditionelle
"Vipassana-Meditation"
allein kaum zur Erleuchtung führen kann. Das geht auch aus dem Verständnis der Universellen Lehre
hervor. Sie ist eine Anfängertechnik ohne die letztendliche Kraft zur Transformation.
Die Fortgeschrittenentechniken wurden traditionell mündlich überliefert und sind meist
verlorengegangen bzw. erfuhren sie eine Erneuerung.
Heute werden Sie von den Lamas per Einweihung oder Übertragung und
Ermächtigung weitergegeben.
Es gab gute Gründe
für die Entstehung von Mahayana und
Vajrayana, da es an Erleuchteten mangelte.
Damit habe ich mir wohl indirekt ein vielfaches Stirnrunzeln eingehandelt,
insbesondere von denjenigen, die den Buddhismus anerzogen separatistisch und mangels
universellem Verständnis als eine spezifische
Religion auslegen.
Im Laufe der Jahrtausende entstanden im Buddhismus mehrere grosse Schulen mit verschiedenen Praktiken, die
teilweise einen Neubeginn bedeuteten :
1. Der Hinayana-Buddhismus
(Kleines Fahrzeug, klassischer Theravada, Selbsterlösung)
2. Der Mahayana-Buddhismus
(Grosses Fahrzeug, Erlösung aller Wesen,
Trikaya) - 2te Drehung des Rades
Der Schüler sollte Erfahrung der drei prinzipiellen Aspekte des
Mahayana - Pfades haben : Verzicht auf das Samsara
, bodhicitta (Verlangen nach echter vollkommener
Erleuchtung zum Wohle aller Wesen), Verstehen der Leerheit
von eigenständiger Existenz ;
Prajna-Paramita-Sutren ; sechs
Paramitas ( Grosszügigkeit, ethisches Handeln,
Geduld, Ausdauer, Sammlung und Weisheit). Mahayana besteht aus den zwei Fahrzeugen
des Paramitayana und des Mantrayana.
Hier findet sich ebenfalls die Ansicht, Buddha Gautama habe seine Lehre je nach Auffassungsgrad der
Schüler gelehrt, und die Schriften hätten eine geheime Bedeutung.
3. Der Tibetanische tantrische
Buddhismus (Diamantfahrzeug bzw. Vajrayana),
der sich auf Nagarjuna bezieht :
Erlösung aller Wesen und Befreiung vom Leiden
4. In China und Japan verbeitete sich der
Amitabha-Buddhismus. Daher habe ich HIER
auf dieser Webseite eine traditionelle Technik offengelegt.
Der Vajrayana - Pfad besteht u.a. aus den 4 vorbereitenden Übungen (ngöndro, Zuflucht zum Lama,
bodhicitta),
den 5 Meditationen mit Visualisation (Sadhana,Ritualtext,yidam) und den Meditationen über die Natur des Geistes
(Dzochgen,
Mahamudra; Leerheit und Klarheit des Geistes).
Alle Schulen des tibetischen Buddhismusses vetreten offiziell seit Kamalashila den Ansatz einer
stufenweisen Entwicklung zur Erleuchtung.
Der Aufstieg zur Vollendung gehe in zehn Stufen (bhumi) vor sich, die in der
sukzessiven Meisterung der zehn Vollkommenheiten (paramita) ihren Ausdruck finden, indem
jede Stufe einer der zehn Kardinaltugenden entspicht, zuletzt findet die Synthese statt.
(Details und Sutras auch unter Buddhismus , Absatz :
Online-Texte auf dieser Webseite)
Bekannt ist die vierfache
Zuflucht der Vajrayana-Schule :
Namo Guru bei, Namo Buddhaya, Namo Dharmaya, Namo Sanghaya
Ich nehme meine Zuflucht zum Guru, zum Buddha, zum Dharma, zum Sangha.
Der Guru war aber eigentlich für den Buddhismus untypisch, höchstens als Lehrer.
Dunkle Schutzgottheiten wie
Mahakala (hindu.: Bhairab), die im Shivaismus als Zorn Shivas angesehen wird,
beruhen aber wie auch die tibetische Götterwelt auf späteren hinduistischen
bzw. uralten tibetischen Einflüssen.
Götter sind anders als in anderen Religionen nur tantrische Meditationshilfen.
Heutzutage wird insbesondere die Position eines
Boddhisattwas
mystifiziert(zum Wohle aller Wesen) oder auch missverstanden(8 Bodhisattva-Stufen), genau wie
die Erleuchtung und das (Para-)Nirvana.
Dieser ist eine Person, die darauf vorbereitet ist, ein Buddha zu werden und er sollte vom
"zweiten anderen Ufer" sein.
Figuren von Bodhisattvas erscheinen gwöhnlich in Gesellschaft eines sitzenden oder meditierenden
Buddhas, der auch evtl. über ihnen schwebt.
Sie können männlich oder weiblich sein. Die bekanntesten sind
Avalokiteshvara(in Anlehnung an
Maheshvari und Ishvara), die Personifizierung des Mitleids, und Manjusri, der Bodhisattva der Weisheit.
Avalokiteshvara ist der respektierteste und populärste Bodhisattva. In China wird Avalokiteshvara
als weiblich betrachtet und ist für ihre weiblichen Qualitäten der Barmherzigkeit und der Großzügigkeit
bekannt, und sie wird in der Regel in der Gesellschaft von Amitabha dargestellt.
Über Avalokiteshvara wird gesagt, dass sie 32 Avatare habe.
Sie wird porträtiert mit tausenden von Händen und Augen und vielen Köpfen.
Sie hält gewöhnlich eine Lotosblume, eine Vase oder einen Weidenzweig in der Hand.
Manjusri wird in der Regel auf der linken Seite des Sakyamuni dargestellt.
Er trägt ein lila und goldenes Kleid und sein Haar ist gebunden in einem Knoten an der Spitze.
Er reitet meist auf einem Löwen und hält einen grünen Lotus in seiner linken Hand, während er
ein Schwert in seiner Rechten schwingt.
Diese beiden Bodhisattwas repräsentieren auf diesen Bildern die beiden bekannten
Säulen (Ida/Pingala) in ihrem höchsten Entwicklungszustand
vor der Erleuchtung, denen die Eigenschaften von Mitleid und Weisheit zugeordnet werden, die auch die
Tarotkarte 20 zeigt.
Der heutige populäre Buddhismus ist eine Mixtur mit
hinduistischem Tantrismus ,
Bön ,
Lamaismus, Lehren
verschiedener späterer Buddhas bzw.
Bodhisattwas, tibetischer Siddhas und Chan- und Zen-Lehren.
Die tantrische Yab-Yum - Darstellung
eines Buddhas, der sich mit einer kleineren(evtl. schwarzen) Partnerin
vereinigt, ist
nicht notwendigerweise die Darstellung des linken Pfades des
Tantra(Maithuna : Das Spiel mit der Transformation der Schlange wie im Kula-Tantra, sondern die
Vereinigung von Jiva und Paramatma-Purusha, dh. des Geistes und der höheren individuellen Seele
(umgeben von den verschiedenen
höheren und niederen personifizierten Kräften ) - d.h. die Erleuchtung !
Der Buddhismus wird von vielen Suchern als eine atheistische Erleuchtungsreligion
benutzt, ähnlich wie der Taoismus. Allerdings kann der Buddhist auch nicht letzte
Fragen wie zB. die Frage nach der Herkunft des Geistes bzw. der Herkunft der "
Grossen Leere"
beantworten, bedingt dadurch, dass er dazu noch höher aufsteigen müsste - in das hinduistische AGAMA
der Adi-Shakti, was nur momentan Buddhas auf der Sonne möglich ist, da der planetarische Logos das blockiert.
Einzig
Milarepa erwänt noch höhere Geisteszustände als die große Leere.
Eine ähnliche Leere, das Nichts, kennt auch die Kabbala zB. unter dem Begriff Belima und darüber
Reschit, der göttliche Geist.
Auch ähnelt(bzw. entspricht) das kabbalistische En-Soph-Aur(das unendliche Licht) dem unendlichen Licht
des Amitabha-Buddha.
Auch muss sich der erleuchtete Buddhist fragen lassen, wieso er sein momentanes erleuchtetes
Erkenntnisvermögen als Massstab für die letzten Dinge festlegt, da sein Erkenntnisvermögen
sich doch davon abhebt. Die eigentliche Frage, die nicht gestellt wird ist die, wieweit die
individuelle erleuchtete Erkenntnis reichen kann in Bezug auf die letzte Weisheit, sofern
diese so überhaupt erlangt werden kann (Samtan - Pfad).
Zuletzt möchte ich noch auf einen im heutigen Buddhismus vielfach missverstandenen Begriff eingehen,
das NIRVANA als dem angeblichen Verlöschen des Ichs und der Person, mit der nicht die spirituelle
Seele gemeint sein kann :
"Schweigen und Eintreten in eine weite oder sogar unermessliche oder unendliche Leere
gehört zu der inneren spirituellen Erfahrung. Das physische Denkwesen scheut dieses Schweigen
und diese Leere und fühlt ein gewisses Mißbehagen. Das kleine oberflächlich geschäftige
Denk- oder Vitalwesen schreckt voller Bedenklichkeit davor zurück, denn es verwechselt
Schweigen mit mentaler oder vitaler Stumpfheit, und die Leere mit Auslöschen und Nichtsein.
Dieses Schweigen ist aber das Schweigen des Geistes, die Grundlage für höhere Erkenntnis, für
grössere Macht und Seligkeit. Diese Leere ist das Leerwerden der Schale unseres natürlichen
Wesens, ein Ausgiessen ihres trüben Bodensatzes, damit sie gefüllt werden könne mit dem Weine
Gottes. Sie bedeuten nicht den Übergang zum Nicht-Sein sondern zu einem höheren Dasein.
Selbst wenn das Wesen auf das "Erlöschen" zugeht, führt dieses Erlöschen nicht in ein
Nicht-Sein sondern in eine unaussprechliche Weite des spirituellen Seins oder zum Sprung
in das unsagbare Überbewusstsein des Absoluten",
(Sri Aurobindo Das Göttliche Leben, Life Divine II,28,S.1065).
Es gab im neueren Buddhismus(z.B. Dzogchen) Richtungen mit der Vorstellung eines letztendlichen
Schöpferbuddhas
, dem ( Adi-Buddha
o.ä.) als Synthese aller Kräfte aller Buddhas.
Dieser entspräche aber höchstens dem kabbalistischen EN-Soph.
Ein Adi-Buddha im Sinne der Stufe 22 der Universellen Lehre existiert erst auf der Sonne.
Eine weibliche Schöpfergottheit existiert im Kalachakra
(Rad der Zeit) auf einer niederen Ebene, die im letzteren aber nie das Nirvana
überschritt, bzw. wurde das Kalachakra nie vollständig interpretiert, da es ja
uralt ist und schon Änderungen erfuhr. Anderseits ist
Samantabhadri
nicht mit der Adishakti zu verwechseln.
Buddha Gautama kannte diese höheren Ebenen sehr wohl und kommentierte :"All die grossen Götter
und Gurus wollen euch nur benutzen" (d.h. ohne Überschattung von oben lassen die höheren Götter
niemanden in die rein göttlichen Ebenen, und der Samtan-Pfad endet auf der 5. Einweihung
bzw. der Stufe 20).
Erst in den Büchern von H.P. Balvatsky kommen noch höhere Stufen zur Sprache, wie
Maha-Paranirvana und Parasamvit, die aber von den die meisten Schulen
nicht akzeptiert werden.
Der zukünftige Maitreya-Buddha dürfte hier einen schweren Stand haben.
...Von dem tiefen unergründlichen Wirbel goldenen Lichtes, in dem der Sieger badet,
erhebt sich in tausend Tönen die wortlose Stimme der All-Natur und verkündigt :
Friede sei mit euch, ihr Menschen von Myalba (Hölle).
Ein Pilger ist vom anderen Ufer zurückgekommen.
Ein neuer Erlöser wurde geboren.
Friede sei mit allen Wesen.
H.P. Blavatsky,
Die Stimme der Stille
bzw.
als PDF ! und ein
WIKI
Nach einer Prophezeiung des tibetischen Nechung-Orakels wird der Buddhismus die einzige
Religion sein, die in 200 Jahren noch überleben wird. Bis dahin wird sich die
Welt aber auch spirituell vollkommen verändert haben.
"Ich sehe all die verschiedenen religiösen Traditionen als Pfade für die Entwicklung
des inneren Friedens, der die wahre Basis des Weltfriedens ist.
Diese alten Traditionen kamen zu uns als ein Geschenk unserer gemeinsamen
Vergangenheit. Werden wir fortfahrenes sie als ein Geschenk zu schätzen
und es weitergeben an die zukünftigen Generationen als eine
Erbschaft unseres gemeinsamen Verlangens nach Frieden ?"
-Seine Heiligkeit der Dalai Lama (
Aus "The Pocket Dalai Lama," herausgegeben von Mary Craig, 2002. Nachdruck
Shambhala Publications.)
Zur Darstellung des Karmapas als grösstem Siddha mit der "Schwarzen Krone aus Millionen
von Haaren" ist wohl eher zu sagen : "Kategorie : Buddhistische Märchen". Die Erzählung über
die 'schwarze Krone aus Millionen Haaren' ähnelt den Geschichten über Maitreyas überwältigende
Liebesausstrahlungen im Tusita-Himmel.
Schwarz steht für Siddhis auf Basis der materiellen Äther (Nirmanakaya - geformter Körper) und damit letztendlich
der Maya und damit behindern sie die Erleuchtung eines Bodhisattwas. Allerdings wird auch der
Vajrasattwa-Buddha
mit einer schwarzen Krone dargestellt, der auch bei karmischen Hindernissen angerufen wird.
Ausserdem sind solche Kräfte eine grosse verblendende Versuchung. Es ist auch für den Realitätssinn der
Schüler schlecht, wenn diese über illusionäre Kräfte und damit
verbundenen Schutz eines Gurus schwärmen.
Manfred Seeger : Buddhistische Grundprinzipien (nach Karma-Kagyü)
ist philosophisch grundlegend.
Lama Dagsay Tulku : Das Praxisbuch der
tibetischen Meditation (mit Audio - Cdrom), vom ehemaligen Hauptlama
des Chokri-Klosters im Osten Tibets.
Lama Angarika Govinda : Grundlagen tibetischer Mystik (bietet eine grundlegende
Einführung.)
Samdhon Rinpoche : Buddhistische Meditation, die Regeln, Übungen und Bedingungen
Tenga Rinpoche : Sutra & tantra , 1989
Lama Ch. Norbu : Spiegel des Bewusstseins , Diederichs TB
The Union of Mahamudra & Dzogchen ; Chökyi Nyima Rinpoche
Essenz des Vajrayana(The Highest Yoga Tantra Practice of Heruka Body Mandala),Geshe Kelsang Gyatso
Führer ins Dakini-Land(Die Höchste Yoga-Tantra-Praxis von Buddha Vajrayogini),Geshe Kelsang Gyatso
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Weblinks :
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