Überall im Universum findet für uns nicht sichtbar eine Entwicklung von Körper,
Geist und Seele in den verschiedensten Welten statt.
Der moderne Mensch ist nur eine Eintagsfliege im Vergleich zur Existenz allein unseres materiellen
Universums, die ihr begrenztes Bewusstsein und ihren Verstand als Masstab betrachtet.
Es gibt zwei Hauptlinien der Evolution: Die eine Linie hat mit der Materie und der Form zu tun.
Hier identifiziert sich die Seele lange Zeit mit dem Formaspekt und strebt danach, dem dunklen
'Pfad des Todes' zu folgen.
Die zweite Linie hat mit der Seele, dem
Bewusstseinsaspekt und dem Denker in der Form, zu tun.
Der Mensch durchläuft auf unserem Planeten momentan hauptsächlich eine Verstandesentwicklung, die
ihn vom Tierreich abhebt, und er ist nicht genügend entwickelt, um Geist und Seele bewusst wahrnehmen
zu können.
Auf den
Pfad der Seele zu gehen bedeutet bewusste und schnellere Entwicklung mit vielen Wendepunkten.
Aber wer weiss, wohin die Dinge gehen sollen und werden, und wer kennt das Ziel.
Wer kennt die Gefahren, und wer weiss, ob wir schliesslich Erfolg haben oder scheitern
werden ?
Spiritueller Fortschritt und Meisterschaft wurden auch schon in vergangenen Zeiten erlangt.
Das Wissen um die Methoden wurde aber streng gehütet und gelangte erst im letzten
Jahrhundert in grossem Masse an die öffentlichkeit. Daher ist es ratsam, sich zuerst einmal
an den früher geheimen ausgehauenen Pfaden der Vergangenheit zu orientieren, die von den Eingeweihten
zumeist in einer geheimen Symbolik oder einer tantrischen
Zwielichtsprache niedergeschrieben wurden, und die vielfach auch nur mündlich weitergegeben wurden.
Die Entschleierung dieser Symbolik
soll Gegenstand des Folgenden sein, und dabei wird sich ein universeller Entwicklungsprozess
offenbaren, den prinzipiell jede spirituelle Entwicklung durchläuft.
Es ist dabei durchaus nicht meine Absicht, die alten äusseren Religionen wieder auferstehen
zu lassen, die zu Verfälschungen der Religion der Gründer degenerierten, manchmal wie im Hinduismus
aber auch nur den äusseren Kult für noch nicht eingeweihte Mitglieder bilden. Die folgenden
tieferen Erklärungen waren in den etablierten äusseren Kreisen sowieso nicht bekannt.
Aber es gibt in der Welt eine Unzahl von
Meditationsmethoden und anderen Techniken, deren
Sinn und Grenzen erst durch das Verständnis dieser Universellen Lehre klar wird. Sie werden
auch keinen wahren Meister in der Welt finden, der diese Lehre nicht anerkennt, höchstens
die Radhasoami-Bewegung, die teilweise gleich nach ganz oben will.
Alle spirituellen Lehren haben unbewusst diese UNIVERSELLE LEHRE als Basis, die der geheime
Schlüssel zu den Arkanen war und ist. Sie beschreibt den Prozess der individuellen und der
kosmischen Evolution innerhalb der höheren
Welten .
Momentan benutzen nur wenige Geistesschulen offen diesen Begriff, aber sie lehren nicht
die Aufteilung der ersten kosmischen Einweihung in 22 Stufen.
Diese Stufen und der ganze Entwicklungsprozess waren in der Vergangenheit ein behütetes
hermetisches Geheimnis und dürfen nicht vollkommen offengelegt werden, nicht zuletzt,
damit sie nicht in falsche oder unwürdige Hände gelangen.
Die Zyklen der menschlichen Entwicklung
Die UNIVERSELLE LEHRE beschreibt den Stufenweg der menschlichen Entwicklung, die
zuerst einmal die drei grossen involutionären Vorstufen der Natur-Evolution durchläuft :
1. der ganz primitive Naturmensch
Die unterste Stufe ist die unbewusste Umgebungsanpassung jenes Menschen, der im Grunde
genommen nur ein Tier ohne Intelligenz ist.
Primitive Wilde gehören zu dieser Kategorie und viele einfache Bauern, die sich mit
primitiver Feldarbeit befassen und keine moderne Erziehung genossen haben.
Der Mensch dieses Stadiums ist völlig vom Instinkt geleitet und nur wenig besser dran
als ein Tier.
2. der Mensch beginnt seine Gefühlsnatur und den natürlichen Verstand zu entwickeln
Diese nächste unbewusste Anpassung an die Umgebung betrifft den Menschen, der einen
schwachen Schimmer gedanklichen Erfassens zu zeigen beginnt.
Dies erfolgt zum Teil instinktiv und beruht auf zunehmender Selbstsucht.
Hier ist mehr ICH - Bewusstsein als instinktives Gruppenbewusstsein festzustellen.
Man findet dieses keimende Selbstgefühl z.B. bei primitiven Bewohnern der sog.
Armeleuteviertel oder beim kleinen Verbrecher, der genügend instinktbegabt ist, um
sich mit seinen Streichen durchs Leben zu schlagen, schnell zu reagieren und seine
manuelle Geschicklichkeit auszunützen. Dies ist das Stadium der Tierschläue.
Ein grosser Teil der heutigen Menschheit steht erst an der Schwelle zur nächsten
Stufe.
3. der heutige Massenmensch mit dem mentalen Ich - Bewusstsein
Es folgt das bewusste und völlig egoistische Anpassen des Einzelnen an die Umgebung.
In diesen Fällen ist der Mensch sich seiner Motive bewusst. Er denkt sie durch und
holt dann das Beste heraus. Er zwingt sich dazu, möglichst harmonisch mit seiner
Umgebung auszukommen.
Darin liegt gewiss ein gutes Motiv, aber im Prinzip ist dieser Mensch so stark vom
Verlangen nach allerlei Genuss und Bequemlichkeit beherrscht, dass er den Biedermann
spielt, um überall zu bestehen und mit jedermann auszukommen.
Der Mensch steht hier noch voll unter dem
Einfluss der sog. Maya(-äther) des Samsara.
Den drei grossen involutionären Vorstufen folgt ein vielfältiger
Entwicklungszyklus von
22 Stufen zum Tor der ersten kosmischen Einweihung.
Diese 22 Stufen weisen vier Hauptabschnitte auf :
Anfängertum (1-9), Probepfad (10-14), Pfad (15-19) und Meisterschaft (20-22).
Die Darstellung der 22 Stufen ist in den verschiedenen Religionen sehr unterschiedlich
umgesetzt worden. Verschiedene Charaktäre und Tiere und ein Teil der auch alchemistischen
Fabelwesen
stellen in den Schriften Teile der menschlichen höheren Körper
(zB. Jiva, das individuelle Selbst; das Pferd als Symbol für
spirituelle Liebe, oder auch bestimmte Kräfte dar. Diese vollziehen miteinander bzw.
gegeneinander bestimmte Wandlungsprozesse. Auch die Namen haben meist eine tiefe Bedeutung,
sowohl inhaltlich als auch quabbalistisch.
Andererseits finden sich zB. schon in "Dhammapada 294" Sätze wie, ein Brahmane wandle ohne
Fehl und Tadel, wenn er Vater und Mutter erschlagen habe (gemeint ist hier, dass er
Selbstsucht und Lebensdurst in sich vernichtet hat - dh. Arterhaltungstrieb und
Selbsterhaltungstrieb). ähnliche Sätze finden sich in der esoterischen Literatur nicht
selten. Schon im Neuen Testament findet sich der Satz "wer nicht Vater, Mutter, Bruder und
Schwester um meinetwillen verlässt, kann nicht mein Jünger sein". Teilweise wurden solche
Werke aber auch verschlüsselt oder Satzteile oder Schriftzeichen verstellt.
Auf diesen 22 Stufen vollziehen sich periodische Zyklen der 7 Strahlen oder 4 höheren
"Elemente" oder "Universalprinzipien" (4 Tiere am Thron Gottes), die wiederum positive
und negative Aspekte entwickeln, wbei sich die höheren menschlichen Körper entwickeln.
Viele atheistische Spiritualitätssucher gehen nur von einer höchsten Kraft aus, aber diese
Kraft ist auch höchstes BEWUSSTSEIN und somit eine UNIVERSALE überkosmische GOTTHEIT, die
unpersönlich und selbst für die Meister bewusstseinsmässig (Paramatma) unfassbar ist !
Das bekannteste Stufensystem der spirituellen Entwicklung ist das achtstufige System des
RAJA-YOGA
(oder Ashtanga-Yoga).
Es macht jeweils einen
Doppelschritt
und kennt daher nur 16 der 22 Stufen. Aber dieses System kennt weitere Samadhis
(Samadhi-pada : 1. Laya Samadhi; 2. Savikalpa Samadhi; 3. Nirvikalpa Samadhi; 4. Sahaja Samadhi).
Der Nirvikalpa-Samadhi ist schon die eigentliche Erleuchtung mit dem
kosmischen Bewusstsein (U.L. 18/19).
ÄGYPTEN
Diese 22 Stufen waren auch den
ägyptischen Eingeweihten bekannt, und sie wurden in den
Tarot-Karten überliefert, deren Ursprung in ägypten vermutet wird,
da es in den ägyptischen Mysterien eine ähnliche Symbolik gibt.
Allerdings konnte inzwischen genetisch nachgewiesen werden, dass der Ursprung der Zigeuner
in Indien liegt.
KABBALAH
Merkmale der modernen Kabbalah sind der kabbalistische Baum mit den 10 Sephiroth, das
EN-SOPH-AUR, das darüberstehende grenzenlose Licht, und der EN-Soph, mit dem der Mensch
nicht eins werden kann und Bücher wie das "Sepher Jezirah", das von "Jah Jahve Sebaoth"
spricht, dem EINEN allmächtigen, barmherzigen und gnädigen Gott und Schöpfer.
Diese 22 Stufen sind also nicht willkürlich gewählt, sondern sie haben ihre Entsprechungen
in den 22 Buchstaben des alten hebräischen Alphabets, wie auch im "Sepher Jezirah" angedeutet,
das auch eine Buchstabenmystik lehrt. Die 22 Tarotkarten, die kleinen Arkanen,
die sich auf diese Buchstaben beziehen, sind aber schon eine Abbildung des Prozesses der 22
universellen Stufen auf ein spirituelles System.
Jeweils 10 aufeinanderfolgende Stufen sind auch den 10 Sephiroth (Akashaprinzip der Sphären)
analog, die in der Sphärenmagie der Adepten im Mittelpunkt stehen, die dortigen mentalen
Spären sind aber tiefer als die Sephiroth.
"Das Erscheinen der 10 Sephiroth ist wie ein Blitz ohne Ende", heisst es im
Sepher Jezirah .
Auf Stufe 16 der Universellen Lehre (siehe das zugehörige Tarotbild 16) übernimmt diese
göttliche Kraft die Führung : Gottes-Extase, wie der Ishvara-Samadhi des Raja - Yoga.
Letztendlich verwirklicht der Kabbalist über die Quabbalah alle Sephiroth in sich und wird
zum "Adam Kadmon".
Altes Testament
Das Alte Testament ist eine Sammlung von Schriftrollen, die von der Priesterschaft
behütet wurden. Neben der Genesis ist der Exodus das bekannteste Buch der Bibel, und selbst
R. Steiner schrieb in "Das Christentum als mystische Tatsache",
dass hier der Auszug der Seele aus der Materie beschrieben wird, dazu
mehr...
ZEN
Im "ZEN in der Kunst des Bogenschiessens"(nur als Beispiel) zielt der Schütze in kontemplativer
Stimmung mit dem krummen Haselnusspfeil und trifft trotzdem . ES schiesst und wird eins mit
dem Ziel, d.h. beim fortgeschrittenen Schüler.
Allerdings ist der berühmte Satori des
ZEN noch lange nicht
die wahre Erleuchtung, und auch die bekannte Mitte des Zen ist ist nicht das spirituelle Selbst !
TAOISMUS
"Im Nichthandeln liegt das Handeln", sagt das Tao Te King. ES handelt im verwirklichten Taoisten :
"Wu Wei". Das
Tao
ist der tiefere leitende "Sinn" hinter allen Dingen.
MAYA-KULTUR
Die Relikte der südamerikanischen
Maya-Kulturen hinterlassen ein zwiespältiges Bild. Aber auch hier
finden sich Darstellungen des Pfades(Pyramidenzeichnung in Palenque) : Der Urvater erschafft zwei Söhne, die
sehr stark werden (Stufe 12).
Danach muss der Urvater zur Prüfung in die Unterwelt (das Reich das Jaguar, der an den taoistischen Tiger
erinnert) - Stufe 13. Er besteht aber dank der Kraft seiner Söhne alle Prüfungen. Danach wird er wiedergeboren
(Stufe 14).
Eine ähnliche Geschichte mit Unterweltshandlungen, die auch entfernt an den Osiris-Mythos erinnert, findet sich
im Popul Vuh, wo die beiden Söhne als Sonne und Mond enden.
( Hunahpu ).
Es muss aber daruf hingewiesen werden, dass der aus Südamerika überlieferte Shamanismus mit den 4
Tieren und der Allkraft dem magischen Pfad zuzuordnen ist. Teilweise ist der Schamanismus aber auch mit
astralen Naturgeistern verflochten. Der Schamanismus hat in seinen Anfängen viele Parallelen zum Taoismus,
je nachdem, was dem Taoismus zugeordnet wird. Dieser geht aber später weit darüber
hinaus .
GRIECHISCHE MYSTERIEN
Aus den griechischen Mysterien sind die
Herkules-Taten
und die Odyssee bekannt
(beide Stufe 13 und 14) und natürlich auch das
Höhlengleichnis des
Platon , der
davon spricht, dass die Menschen wie in einer Höhle leben,
die Schatten für die Wirklichkeit halten und man sie zum Eingang ans Licht zerren sollte.
Griechenland mit seiner
Mythologiewird vielfach auch als Wiege der Philosophie angesehen. Die moderne Philosophie mit ihren mentalen Ansätzen und Spekulationen ist vielfach
eher ein grosser Irrgarten mit
fruchtlosen Diskussionen, die sich im Grunde nicht von den begrenzten Wahrheiten der
unteren Ebenen lösen. Sie lebt mangels Introspektion in der dunklen Mayahöhle mit ihren
Täuschungen, Verblendungen und Illusionen. Die wirkliche spirituelle Wahrheit ist eine
Wahrheit des Seins und des Bewusstseins, die göttliche Wahrheit lebt darüber hinaus in
Dimensionen von Unendlichkeit und Ewigkeit und letztendlich sogar noch jenseits dessen(Sat).
Die Mysterien wurden streng geheimgehalten und später auch nach Italien weiterüberliefert.
Kaiser Augustus verbannte den Dichter Ovid,
weil er in seiner Dichtung die Mysterien zu offen angedeutet hatte. Amor hat in einigen Schriften die
Rolle des "Amor" der sechsten
Tarotkarte, wie zB. beim "Pfeil aus Blei" (Saturnphase)
und der folgenden Verwandlung in den Lorbeerbusch am Strom im Hades"(Ende der Stufe 13).
CHRISTENTUM
Neben den Apostelbriefen basiert das Christentum auf den vier Evangelien und der Apokalypse des Johannes.
Deren 22 visionäre Kapitel entsprechen exakt den 22 Stufen der Universellen Lehre.
Die vier Evangelien beginnen aber erst auf höheren Stufen,
dazu
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NORDEUROPäISCHE MYSTERIEN
In der alten nordeuropäischen Mystik symbolisierten die 18
Runen des Futhorks die ersten 18 Stufen der 22 Stufen.
Sie wurden aber in der Vergangenheit meist völlig missverstanden, fehlinterpretiert und missbraucht.
Noch heute findet sich neben den Externsteinen im Teutoburgerwald der alte kleine
Einweihungssarg - genau wie in der
Cheops-Pyramide in der hinteren Kammer(die Menschen waren damals noch kleiner).
Das Nibelungenlied ist ebenfalls eine germanische Einweihungsschrift von 18 von 22 Stufen.
BUDDHISMUS
Im neueren Buddhismus wären diese fehlenden Stufen des Raja-Yoga : Bodhisattwa, Nirvana, Maha-Nirvana,
Para-Nirvana und Parasamvit.
Im Buddhismus ist Stufe 10 der 22 Stufen der "Dreher des Rades" des Dhamma. Vorher ist der Mensch ein
"Sünder", der dem Karma unterliegt. Um auf Stufe 13 das "Meer der Vergänglichkeit" zu überqueren (den
Ozean des Samsara), muss er sich traditionell aber erst die dazu notwendige Kraft der "Güte" erwerben.
In der tibetischen Mystik ist es auch der Gang durch die Unterwelt und das überschreiten des "Flusses
ohne Boden".
Auf der Stufe 15 erbaut der Buddhist sein diamantenes Fahrzeug, den Diamantkörper, den auch die
Johannes-Apokalypse im 15. Kapitel beschreibt, und er erlangt schliesslich den " diamantenen Samadhi".
Am Ende der Stufe 17 ist der Schüler "vom zweiten anderen Ufer" - ein Bodhisattwa. Auf der Stufe 19 vereinigt er
sich mit dem ichlosen Paramatma und erlangt die Erleuchtung (ich könnte hier auch buddhistische Begriffe benutzen).
Der Buddhismus ist natürlich viel älter als Buddha Gautama. Der heutige Buddhismus ist für Aussenstehende oft eine
verwirrende Mixtur alter Landestraditionen und der "Lehre" verschiedener Richtungen, die sich mit dem achtfachen
Pfad vermischten bzw. sich weiterentwickelten.
Buddha Gautama, der mehrere Meister wieder verliess ("sie wollen euch nur benutzen"), lehrte seine Schüler, aus
allen Lehren zu lernen und das Beste zu bewahren.
Nur wenige Buddhisten wissen heute um den
vollen Hintergrund des Buddhismusses. Die Erleuchtung ist auch nicht
ein fast unerreichbarer höchster spiritueller Bewusstseinszustand, oder eine Mahamudra (Grosses Siegel), oder nur
ein Zustand höchster Reinheit, sondern sie ist identisch mit dem Nirbikalpa-Samadhi des Raja-Yoga. Viele Buddhisten
werden den Vergleich Ihrer Religion mit anderen Religionen nicht schätzen, aber diese Webseite "vergleicht" und
koordiniert die Religionen mit dem Prozess der 22 Stufen !
Der kommende Buddha Maitreya wird den Buddhismus wieder reinigen und den Pfad zeigen. Allerdings
könnte das auch jeder echte Meister. Die Lehre von der Vorsehung verschleiert, um nicht
soviele Erleuchtete zu haben(Weltplan) und natürlich um den Missbrauch einzuschränken.
WEISSE BRUDERSCHAFT
Die 7 Initiationen von A.A.Baileys "Weisser Bruderschaft" (A.A.Bailey : Initiation, menschliche und
solare Einweihung) beginnen am Ende des "Probepfades" am Ende der Stufe 14 und enden auf Stufe 22.
Sie sind auch im Rosenkreuzertum bekannt.
ISLAM
Der Islam erscheint äusserlich als ein starres System von Regeln mit dem KORAN als Grundlage.
Aber auch der eingeweihte
Islam
kennt verschiedene Einweihungssysteme.
HINDUISMUS (Sanatan Dharma)
Es gibt in Indien 5 traditionelle Hauptabschnitte des zweiundzwanzigstufigen Pfades zum Tor der ersten
kosmischen Einweihung :
1. Anfänger (Arbeiter - an sich selbst, Schudra) Tarot 1-9
2. Probepfad (Händler, Probepfad : Selbstloses Handeln) Tarot 10-14
3. Der Pfad (Kschatriya, Krieg für die Durchsetzung der Seele) Tarot 15,16
4. Priester (echter Brahmane, echter selbstverwirklichter IMAM des Islam )
5. (Bodhisattwa), Erleuchtung(Nirbikalpa - Samadhi), danach Meister usw. bis zur Kaivalya, der Stufe 22 der
Universellen Lehre.
In Indien entwickelte sich dieses alte spirituelle System des Adi Shankara zu einem
erstarrten sozialen Kastensystem, dem heute die innere Substanz fehlt, dazu
mehr .
ROSENKREUZERTUM
Die "Ich bin" - Meditation der mittelalterlichen
Rosenkreuzer ist bekannt, ebenso die Schriften von J. Valentin
Andreae wie die "Fama Fraternitatis Rosae Crucis", die die ersten 18 Stufen der 22 Stufen beschreibt, und die
siebentägige "Chymische Hochzeit". In der FAMA trifft C.R. auf Stufe 6 seinen Lehrer P.A.L..
Auf Stufe 10 erwacht C.R.C. und "dreht das Rad" bis zur ersten Einweihung. Rudolf Steiner
stufte dessen Schriften als den europäischen Einweihungsweg ein.
Somit wird klar, dass die Evolution einen Transformationsprozess und einen Transfigurationsprozess
beinhaltet, und dass sie nicht nur in einer erleuchteten oder höheren sich mit der Erkenntnisstufe
verändernden philosophischen Sicht aller Dinge mündet.
Alchemie (Opus Magnum)
Zuguterletzt (als Zugabe für echte Sucher) ein altes Thema : Die Transmutation des Menschen,
die spirituelle Alchemie (nicht die Goldmacherei), die ebenfalls genau die Stufen der Universellen
Lehre durchläuft.
9. Materia Prima 10. Calcination 11. Sublimation 12. Solution
13. Putrefaction 14. Destillation 15. Coagulation 16. Tinctura
17. Multiplikation 18. Projection
Die 3 alchemistischen Grundprinzipien SAL, Sulphur und Mercurius sind vergleichbar mit den drei
Gunas (Tamas, Rajas, Sattwa) bzw.
den drei Doshas des Ayurveda (Vata, Pitta und Kapha), die sich ja auf die Eigenschaften der Maya und damit
letztendlich der Materie beziehen. Die Herkunft dieses Wissens liegt ja auch im asiatischen Raum. Wahre eingeweihte
Alchemie und Spargyrik gehen daher viel tiefer als das moderne Ayurveda : Opus Magnum -
das grosse Werk, das Dich vollendet.
Bei der Lektüre der alten symbolischen und absichtlich verschleiernden und oft irreführenden Bücher
dieser Traditionen ist daher grosse Vorsicht geboten.(Ungeführe Einführung : J. Helmond,
Die entschl. Alchemie; O. Wirth : Lehrbrief zur hermetischen Alchemie)
Kosmische Einweihungen
Nachdem er die 22 Stufen durchlaufen hat, durchschreitet der göttliche Meister (Satguru) nun das Tor zum
höchsten Göttlichen(SAT) und vollzieht die zwei fehlenden kleinen Unterzyklen zur ersten kosmischen Einweihung.
Mehr ist auf unserem Planeten nicht möglich.
Es existieren noch sechs weitere kosmische Einweihungen im höchsten Göttlichen(SAT).
Diese Einweihungen und die Hierarchien im SAT wurden erstmals durch A.A. Bailey offengelegt.
Unsere Erde ist esoterisch ein negativer
Planet, und es gibt hier auch keine Einweiher für höhere kosmische Einweihungen.
Der Logos unseres Planeten ist nach A. A. Baley auf der ersten kosmischen Einweihung.
Nach A. A. Bailey hat der "Sanat Kumara" am Anfang dieses Jahrhunderts seine kosmische Einweihung auf den Pleyaden
begonnen, der Logos der Sonne sei auf der dritten kosmischen Initiation und der EINE vom Sirius sei auf der vierten
kosmischen Einweihung. Das Endziel der Menschheit sei einmal in fernen Zeiten die dritte kosmische Einweihung.
Andererseits gibt es im Universum Millionen solch hoher eingeweihter göttlicher Wesenheiten - und auch in den
anderen Universen. Der letztendliche überkosmische Schöpfergott steht über allen kosmischen Einweihungen im Sat.
Dazu gibt es auf dieser Webseite unter "Spirituelle Texte : Kasmir-Shivaismus" einen Erklärungsversuch.
(s.a. Bailey : Telepathie und der ätherkörper, S. 148 u.a.)
Können Sie Erfolg auf dem Pfad haben ?
"Das Karma, d.h. unsere Einbindung in die stooflichen Welten der Maya, die das Göttliche indirekt verursacht hat,
und daß Ishvara (Gott, die Vorsehung) es nicht will, der göttliche Dharma, - sind die Hindernisse auf dem Pfad"
Sie werden all das nur wirklich verstehen, wenn Sie die angegebenen Bücher studieren und in praktische spirituelle Selbstverwirklichung umsetzen. Wer sich zuerst gar nicht zurechtfindet, möge sich erst einmal am Raja-Yoga orientieren, der die praktizierten Techniken offenlässt. Insbesondere das Tarotbuch von E. Haich ist diesbezüglich die einführende Referenz. Diese Seite koordiniert die alten Lehren, deren Techniken in den verschiedensten Varianten im Umlauf sind. Die Synthese aller Lehren wäre eine rein gnostisch-monadische Disziplin, die aber auch nicht die ersten Stufen einfach überspringen kann.
Sri Aurobindo hat diese Synthese in seinem Buch "Die Synthese des Yoga" ohne Techniken angedeutet. Allerdings ist
ein solcher rein spiritueller "Yoga" fast nur in der Reinheit und Stille des Ashrams eines Meisters praktikabel.
Zudem ist diese Synthese nicht notwendig, und die alten spirituellen Techniken sind erprobt und effektiv.
Es findet sich heutzutage auch eine bestimmte Sorte von "fortgeschrittenen" spirituellen Lehrern, die die
vergangenen Techniken als veraltet abzutun versuchen und auf "Licht" bauen.
Dies ist natürlich ein pseudomoderner Unsinn, denn die 22 Stufen bauen aufeinander auf, und
"Lichttechniken" gab es schon immer. Wer nur auf "Licht" baut, darf auf Erfolge warten.
Auch sind wir heute zwar technisch viel moderner und in der Lage, die Hintergründe verstandesmässig zu erfassen,
aber die Spiritualität geht in Richtung Inituition und wird letztendlich den Verstand vollständig ablösen.
Dem Argument, diese Bücher seien nicht für die heutige moderne Zeit, kann ich nur entgegnen : Der heutige Zeitgeist
ist vielschichtiges MULTIMEDIA ohne tiefere Inhalte - entsprechend dem heutigen menschlichen oberflächlichen
kulturellen Bewusstsein, das nach Zerstreuung sucht. Erfreulicherweise sind auch schon breite Schichten weltweit
zu dieser Erkenntnis gekommen, ohne allerdings echte Spiritualität anzustreben.
Um den Pfad bewusst zu beschreiten, werden Sie daher Ihre Intuition und einen festen Willen entwickeln
müssen, zusammen mit der Flamme der Aspiration und der Unterwerfung unter das innere spirituelle Wesen.
(dazu z.B. : A.A.Bailey : Vom Intellekt zur Intuition, Rohm Verlag)
Die Mysterien sollten Eigentum der Menschheit sein, deren höheres und wahres Menschsein aber erst mit der
Stufe 1 der 22 Stufen beginnt, von der der grösste Teil der Menschheit weit entfernt ist.
Die Lehre ist in allen Zeiten symbolisch verkleidet überliefert worden. Die Lehre ist aber in dieser
Systematik noch nicht veröffentlicht worden. Ich habe eigentlich schon zuviel gesagt - auch nur deshalb, weil
allgemeine Verwirrung darüber herrscht, und die Spiritualität meist als etwas aus vergangener Zeit oder
als philosophischer Seitenzweig belächelt wird.
Daher habe ich mich meistens auf Buchzitate beschränkt.
Ausserdem gilt prinzipiell weiter der Spruch der mittelalterlichen Rosenkreuzer (und auch Matthäus,Kapitel 7,6) :
"Werfet nicht Perlen vor die Säue oder Rosen vor die Esel, sonst fressen sie EUCH", - oder :
"Wissen-Wagen-Wollen-Schweigen", denn der im Vitalen verhaftete Durchschnittsmitmensch ist unempfänglich für
Spiritualität und unterliegt natürlicherweise dem Arterhaltungstrieb und dem
Selbsterhaltungstrieb .
Spiritualität ist nicht eine verfeinerte Art von Philosophie sondern ein Transformationsprozess, den auch schon
viele Eingeweihte der vergangenen Jahrtausende verstanden haben. Daher gibt es viele mehr oder weniger hohe und
erprobte Techniken aus der Vergangenheit.
"Was ich mit spiritueller Transformation meine, ist etwas Dynamisches. Es ist ein Aufnehmen des spirituellen
Bewusstseins in jedem Teil unseres Wesens bis hinunter ins Unbewusste. Das kann nicht durch den Einfluss des
Selbstes geschehen, welches das Bewusstsein im Wesentlichen so belässt, wie es ist, wenn auch geläutert und
mit einem erleuchteten Mental und Herzen und einem beruhigten Vitalen.
Es bedeutet das Herabbringen des Göttlichen Bewusstseins, statisch und dynamisch, in all diese Teile
und die völlige Ersetzung des gegenwärtigen Bewusstseins durch jenes"(Sri Aurobindo)
"Lasst es keine Religion werden", sagte Die Mutter(Aurobindo). "Die Religionen scheiterten...da sie abgetrennt
waren. Die Menschen sollten unter Ausschluss anderer Religionen religiös sein, und jeder Zweig des Wissens
scheiterte, da er exklusiv war. Was das neue Bewusstsein möchte (das ist es auch, worauf es beharrt), ist :
Keine weiteren Abtrennungen. Man muss in der Lage sein, das spirituelle Extrem zu verstehen, das materielle Extrem,
und den Treffpunkt zu finden, den Punkt wo dies eine wahrhaftige Kraft wird."
Erfolg auf dem Pfad
Ein reines Leben, ein gesundes und offenes Denken, ein lauteres Herz, ein lebhafter Intellekt, unverhüllte
geistige Wahrnehmung, Brüderlichkeit den Mitjüngern gegenüber, die Bereitwilligkeit, Rat und Belehrung zu
geben und entgegenzunehmen ......bereitwilliger Gehorsam den Geboten der Wahrheit gegenüber.... mutiges
Ertragen persönlicher Ungerechtigkeiten, unerschrockenes Verkünden von Prinzipien, tapferes Eintreten für
jene, die zu Unrecht angegriffen werden, und ein ständig wachsames Auge für das Ideal des menschlichen
Fortschrittes und menschlicher Vervollkommnung, - wie es uns in der Geheimwissenschaft geschildert wird -
das sind die goldenen Treppen, auf deren Stufen der Lernende bis zum Tempel göttlicher Weisheit
emporsteigen kann ". H. P. Blavatsky
(Die "Geheimlehre" der Frau Helena P. Blavatsky ist eine noch heute bekannte Sammlung asiatischer Lehren
und Weisheiten.)
Franz Bardon empfiehlt den Karma-Yoga als : "Gute Taten um ihrer selbst willen zu tun".
Sri Krishna schränkt dies in der Bhagavad-Gita etwas ein : "Gute Taten am falschen Platz getan
sind keine guten Taten" :
TEXT 20 "Das Geschenk, das aus Pflicht heraus, zu gegebener Zeit und bzw. Platz an eine würdige
Person und ohne Erwartung einer Gegenleistung gegeben, wird als Wohltat aus Güte heraus angesehen.
TEXT 22 "Die Wohltat, die an einem unsachgemäßen Platz bzw. zu einer Zeit durchgeführt wird und
unwürdigen Personen ohne Respekt und mit Verachtung gegeben wird, ist Nächstenliebe im Modus der
Unwissenheit."
TEXT 23: "Aber die Wohltat, die mit der Erwartung von etwas Zurückkommenden oder mit einem Wunsch
nach früchtebringenden Ergebnissen oder in einer widerwilligen Stimmung durchgeführt wird, wird als
Wohltat im Sinne von Leidenschaft angesehen."
Diesen 22-stufigen Pfad zur ersten kosmischen Einweihung kann nur der betreten, der die 3 Naturreiche des niederen Selbstes hinter sich lässt, und damit immer mehr auch sein kleines ICH :
Die unintelligenten Massen lassen sich allein durch ihr
materialistisches, physisches und zeitweiliges Wünschen inspirieren.
Sinnliche Wünsche
nach Befriedigung durch Besitz und Wohlleben, die Sehnsuht nach "greifbaren
Dingen", nach Behaglichkeit und wirtschaftlicher, sozialer und religiöser
Sicherheit bestimmt und beherrscht die meisten Menschen .
Der Mensch steht hier unter dem Einfluss der dichtesten Form von
"Maya" .
Andere wiederum lassen sich massgeblich von ihrer Sehnsucht nach emotionalem
Wohlbehagen und mentaler Stabilität sowie der Gewissheit leiten, dass ihre
höheren Wünsche Erfüllung finden werden.
All das ist "MAYA" in ihrer emotionalen verblendenden(astralen) Gestalt.
Mentales "Maya" beinhaltet Illusionen verschiedenster Art.
Nach den 3 Vorstufen werden die Unterabteilungen so zahlreich, dass es
schwerfällt, sie zu unterscheiden :
In dieser gemischten Gesellschaft finden wir puren Egoismus, - oft bis
zur x-ten Potenz -, ein zunehmendes Verständnis für die Gemeinschaft,
die dämmernde Erkenntnis, dass andere Leute dasselbe Anrecht auf Freude
und Harmonie haben wie wir, sowie das ständige Streben, den Character
und die eigene Lebensführung so anzupassen, dass die rein selbstischen
Interessen bei anderen Leuten keinen fühlbaren Schaden anrichten.
Damit kommen wir zum WIRKLICH GUTEN Durchschnittsmenschen, der sich bemüht,
sich seiner Umgebung, seinen Gruppenbeziehungen und seinen Verpflichtungen
soweit anzupassen, dass man einen Anflug von echter Liebe feststellen kann.
Es ist hierbei nicht an die instinktgeleitete Liebe zu Familie, Kindern und
Anverwandten gedacht, die der Mensch mit dem Tier gemein hat, und die oft
zerbricht, wenn diese nächsten Mitmenschen auf ihrem Recht bestehen .
Das Band ist nicht stark genug, und die Motive sind zu selbstsüchtig, um der
Versuchung zu widerstehen . Es ist vielmehr an die Art der Liebe gedacht,
die die Rechte anderer anerkennt und bewusst danach strebt, sich diesen
anerkannten Rechten anzupassen, dabei aber zäh an den Rechten der eigenen
Persönlichkeit festhält, im Sinne einer echten Nächstenliebe.
Es folgt der Pfad des Aspiranten. All das ist kein rein gesellschaftlich-psychischer
Prozess sondern ein innerer Wandlungsprozess, der schliesslich zur Transfiguration
durch die Kräfte der spirituellen "Seele" führt und vieles weitere mehr.
Aspiration allein reicht nicht : Das Spirituelle muss transformierend
heruntersteigen. Dazu dienen die vielen verschiedenen Techniken.
Das Karma muss ausreichen, und nicht zuletzt muss Gott (die göttliche Vorsehung)
dem Eintritt in sein Reich zustimmen.
(Dazu weiteres in A.A. Bailey : Eine Abhandlung über die 7 Strahlen II, TB -
oder im INTERNET.)
Die uralten Runen
wurden in Deutschland durch die Nazis unrühmlich bekannt.
Es gibt eine Vielzahl von Runenalphabeten mit bis zu 24 Zeichen, und nur das von Herrn
Spiessberger veröffentlichte Alphabeth mit 18 Zeichen stellt die ersten 18 Stufen des
Pfades einigermassen korrekt im Sinne von Einweihungsstufen dar.
Die Runen sind genau wie die Tarotkarten vielfach interpretiert worden. Einer Rune
wird neben dem grafischen Symbol jeweils noch ein Laut zugeordnet (dazu unter
Tarot auf dieser Webseite).
Die alten germanischen Eingeweihten hielten ihr religiöses Wissen auch in der Edda versteckt
(dazu einmal später).
Einen Saal seh ich heller als die Sonne, mit Gold bedeckt auf Gimils Höhen.
Dort sollen die Scharen der Treuen wohnen und immerwährende Wonne genießen.
In der
nordisch-germanischen Mythologie reitet
Sigurd sein Pferd
Grani, ein Abkömmling von Odins Roß
Sleipnir und tötet den Drachen
Fafnir mit seinem Schwert
Gram('Knochen')
und erschlägt dann Regin
[ein (astraler) Riese], der den Hort für sich will und besitzt nun Helm, Ring und Hort(U.L.13).
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