Die spirituelle Alchemie erlebte im Mittelalter in kleinen Kreisen ihre europäische Auferstehung. Bücher wie das "Rosarium Philosophorum", "Atlanta fugiens", "Philosophia Reformata" und die 22 Tarotkarten des Visconti-Tarot verbargen ihr geheimes Wissen in Symbolen und provozierten die Aufmerksamkeit der Kirche genau wie die mittelalterlichen Rosenkreutzer. Die Alchemie, deren Ziel der Goldmacherei eher Spott erregte, bot hier eine einfache Möglichkeit der Verschleierung eines geistigen Prozesses, der materiell praktisch kaum umgesetzt wurde. Auch die esoterische Freimaurerei mit Bezug auf Hiram erstand damals in geschlossenen Kreisen.
Dabei wurde das bekannte "OM" als Mantram des indischen Raja-Yoga in "O"pus "M"agnum umgesetzt, da es den ganzen Prozess bewirken kann - auch ohne geheimes Detailwissen und ganz stur und unter Beachtung einer reinen Lebensweise und natürlich mit dem entsprechenden VAK.
Das Opus Magnum, das
"Grosse Werk das Dich
vollendet" durchläuft die Stufen
1-18 der Universellen Lehre:

1-8 Vorbereitungsarbeit
9. Materia Prima,
10. Calcination
11. Sublimation
12. Solution
13. Putrefaction
14. Destillation
15. Coagulation
16. Tinctura

17. Multiplikation
18. Projection

Alchemie Levity
Alchemie France
Alchemistische Symbole

Michelspacher Cabala: Spiegel der Kunst und Natur, 1615
Auf den Stufen die Namen der Stufen 10-15

Opus Magnum Alchemie Wiki Stein der Weisen