JESUS HOMINI SALVATOR

Apokalypse
(Offenbarung)
Stufen 1-22
Markus
Löwe
Stufen 12-20
Matthäus
Mensch
Stufen 15-20
Johannes
Adler
Stufen 12-20
Lukas
Stier
Stufen 13-20

Die modernen Kirchen lehren den Glauben an Gott, aber der Glaube hat eigentlich eine ganz andere Bedeutung, wenn schon der "Glaube wie ein Senfkorn"(Lukas 17,5-6) Berge versetzen kann. Das Himmelreich gleicht ja auch einem SenfkornMatthäus 13,31-32). Der wahre Glaube ist die Frucht spiritueller Selbstverwirklichung und nicht ein "für wahr halten" Den modernen Kirchen fehlen dazu die Mittel, die in den Jahrtausenden verlorengingen. An deren Stelle trat der bequeme Glaube an der Erlöser Christus( Konzil zu Nicea, Sakramente).

Die frühe Christenheit hatte ihr "im Wort bleiben" als schon lange vor dem blutigen Konzil zu Nicea verlorengegangene Übungsmethode. "Und du sollst seinen Namen Jesus heißen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden." (Matth.1,21; Erste Einweihung)
[1 Kor. 6.11 ; 1 Kor. 15.31 ; 1 Joh 2.5; Joh. 8.51; Joh. 14,21-24; Joh. 17.14; Hebr. 4.12; 1 Petrus 1.25]. Die Evangelien wurden zudem erst über 70 Jahre nach Christi Geburt geschrieben.

Zum Beispiel findet sich dort die Geschichte von Johannes dem Täufer, der auf Jesus begegnet, der "mit Feuer tauft(Luk. 12,49)", während Johannes nur "mit Wasser" tauft. (Spirituelle Wiedergeburt aus Wasser und Geist, ohne die das Himmelreich nicht ererbt werden kann bzw. :"Es sei denn, dass ein Mensch werde von neuem geboren, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! (Johannes III/3)).
Die Voraussetzung für die Taufe aus Geist ist also der Johannes-Mensch.

Die heutige Theologie ist leider der Grabstein vor dem Grab Christi. Von "Lasset die Toten die Toten begraben und folget mir nach" oder "In Christus sterbe ich täglich " (Paulus) oder "Seid vollkommen wie euer Vater im Himmel vollkommen ist(Mt 5, 48)" ist hier nichts mehr zu spüren. Immerhin erhalten die Kirchen noch eine gewisse rudimentäre moralische Basis in der Gesellschaft, allerdings eine erstarrte und unwissende Einstellung gegenüber wahrer spiritueller Religion, zu deren Unterdrückung sie beitragen.

Sätze wie
"Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit."(1 Joh 2, 15 ff) bzw.
"Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink– und Essgelage und Ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben." (Gal. 5, 20 ff)
oder
"Wir haben nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs." ( Eph. 6, 12 f.)
oder
“Es fällt kein Spatz vom Dach ohne den Willen eures himmlischen Vaters” (Mt 10,29)
führen heute zu aufgeklärtem Kopfschütteln.

Die Apokalypse des Johannes

Die umfassenste visionär verschleierte Darstellung des Pfades ist die 22stufige Apokalypse : Auf Stufe 10 steht der Engel auf dem Land und dem Meer, ähnlich der Tarotkarte 10. Der apokalyptische Berg ZION der Stufe 14 ist hier gleichzusetzen mit dem Berg SINAI der Stufe 14 des alten Testamentes. Die anderweitige Versuchung Jesu entspricht dem Ende der Stufe 15, und die apokalyptische Hure Babel entspricht der Stufe 17. Die apokalyptische Stufe 22 beschreibt den höchsten göttlichen Kraftstrom(das "Wort" in seinem höchsten Aspekt, der Para- Nada)

Der in den Evangelien beschriebene Weg von Betlehem nach Golgatha beschreibt vier der sieben grossen Einweihungen (UL 15-19).

Die vier Evangelien

Es gab und gibt spirituelle und gnostische Strömungen, die die vier Evangelien als symbolische Geschichten im Sinne der Darstellung des Pfades zur Erleuchtung auffassen (wie z.B. in " R. Steiner : Das Christentum als mystische Tatsache" nachzulesen).
Jedes der vier bekannten Evangelium liefert eine etwas andere Geschichte, da es den Entwicklungsprozess bezüglich eines der vier Elementeprinzipien beschreibt.
Daneben gibt es noch Texte wie das Thomas-Evangelium .

In den vier Evangelien wurde der Pfad zur Meisterschaft in einer Symbolsprache versteckt.
Beispielsweise entspricht die Legende der heiligen drei Könige(Casper;Melchior;Balthasar) , die dem Fünfstern zum Christuskinde folgen, wiederum dem Beginn der ersten Einweihung, dem Ende der Stufe 14, wobei der Engel des Evangeliums, den auch die Tarotkarte 14 zeigt, der Maria die Geburt des Jesuskindes - des Filius Philosophorum oder Horus - verkündet, esoterisch der "Venusphase" entspricht. Es ist der gleiche Engel, ein Cherubim, der Christian Rosenkreutz zur Chymischen Hochzeit beruft und den als Symbol des Entwicklungszustandes auch die Tarotkarte 14 zeigt.
Es ist noch zu bemerken, daß Bethlehem dem Ende des Probepfades entspricht und das göttliche Kind nicht im Augiasstall geboren wird, sondern erst, nachdem Noach die Tiere mit der Arche hinter sich gelasssen hat.
Später, am Ende der Stufe 15, erfolgt die "Versuchung durch den Teufel, den auch die Tarotkarte 15 zeigt.
Die "Verklärung" auf dem Berge mit dem Erscheinen von Moses, der im Exodus auf Stufe 16 stirbt, und Elia (:Mein Gott ist JHWH) kennzeichnet die Stufe 16( Mathäus 17).
Die Ereignisse im Garten Getsemane beschreiben die Stufe 17.

Auch das Erscheinen von " Maria Magdalena", hat unter dem Kreuz eine bestimmte geheime Symbolik. Der Kausalkörper, die höhere Persönlichkeit, "stirbt" unter dem Kreuz und wird transformiert. (Im Buddhismus entspricht sie der Sarwa-Buddha_Dakini.) Die unterste göttliche Ebene(Eli) dominiert den doppelt Erleuchteten(U.L. 19).

Die Symbolik des Gekreuzigten stellt hier die Kreuzigung des spirituellen höheren Selbstes (indisch. : Paramatma-Purusha) an Raum und Zeit dar, die der "auferstandene" Meister überwunden hat.

Ein weiteres Beispiel aus dem "Johannes-Evangelium Kapitel 13" : Das letzte Abendmahl
Das letzte Abendmahl beschreibt den ersten Zyklus der Stufe 18 der U.L.. Jesus liegt mit Judas und Petrus zu Tische.
Jesus als spirituelles Selbst gruppiert die 12 Wirkungskräfte um sich, da er voll entwickelt ist.
Jesus gibt Judas den Bissen Brot und schickt ihn in die Nacht mit "Was du tust, tue es schnell", d.h. es beginnt der zweite von fünf Zyklen und Jesus wird gefangengenommen.
In der dritten Phase können die Hohepriester keine Schuld an Jesus finden. (Ein ähnliches "Wiegen" findet sich auch in der rosenkreuzerischen "Chymischen Hochzeit" des "dritten Tages".)
Auch Pilatus kann an Jesus keine Schuld finden(da dieser voll im "Wort" steht; Ende der Phase 4).
Das Lunare Prinzip erreicht auf der Stufe 18 seinen letzten Entwicklungshöhepunkt(Tarotkarte 18,Phase4 : Silbermünzen des Judas).
Zu Beginn der Stufe 19 wird Jesus ein purpurroter Mantel angelegt und als König der Juden, dessen Reich nicht von dieser Welt ist, wird er zum (mystischen) Tode am Kreuz verurteilt(Phase 1).
Auf der ersten Phase der Stufe 20 steht der Berg Golgatha wieder als Symbol für das Emporstreben in das Göttliche, welches den Geistesschüler nun "verherrlicht", und in der zweiten Phase stirbt"er und "fährt zur Hölle hinab" und wiederaufersteht mit der dritten Phase.

Die Auferstehung aus dem Grabe erhält daher die Bedeutung der Stufe 20.

Es wurde beispielsweise von gnostischen Kreisen behauptet, die Kirche habe in der Vergangenheit gewisse Stellen der Evangelien gefälscht, die Texte enthielten, die die weltliche Verbreitung des Christentums behinderten (im Vergleich zu einem noch bestehenden Satz wie : "Gehet nicht zu den Heiden", oder Sätzen wie : "Bruder und Schwester ist mir, wer den Willen des Vaters erfüllt", oder die Antwort auf : " Wer ist mein Nächster ? " .....).
Der Tod Christi am Kreuze sei dahin verfälscht worden, dass dort ursprünglich gestanden habe "Eli, Eli, wie hast Du mich verherrlicht". Die Kirche habe daraus gemacht "wie hast Du mich verlassen".
(Übrigens ähnelt "ELI" dem Wort "Julai", dem Namen des Erleuchteten im Taoismus.)

Das ist aber wohl nicht richtig. Zwar erfolgt bald zu Beginn der Stufe 20 der UNIVERSELLEN LEHRE (strahlenhermetisch ausgedrückt) die spirituelle "Merkurphase" mit der "Verherrlichung" durch den "Vater", dh. die höchste noch spirituelle Kraft, aber gleich danach die "Saturnphase" (Lukas : "Vater in deine Hände gebe ich meinen Geist ...und von der sechsten Stunde bis zur neunten Stunde lag eine grosse Finsternis über dem Land.") mit dem zweiten mystischen Tod, darauf folgend die "Auferstehung" aus dem "Grabe der Materie"("Jupiter") und die Lunaphase ("Weisses Gewand"), danach das Erreichen der Meisterschaft (kosmischer Mahatma), also Vorgänge, die kein noch so hoher Geistlicher seiner momentanen Gläubigenschar vermitteln könnte. (Der urchristliche Weg war die Meditation des Namens "Jeshu-Ra" - vergleichbar mit dem Amon-Ra).

Desweiteren waren zumindest Teilen der Urchristenheit auch die sieben Einweihungen bekannt, selbst wenn sie alles einseitig im Lichte der Person Jesu Christi sahen, dh. eines Meisters, der den zweiten Strahl der "Liebe-Weisheit" personifiziert :
Im ersten Johannesbrief lesen wir:
13 Ich schreibe euch Vätern; denn ihr kennt den, der von Anfang an ist(3. Einweihung).
Ich schreibe euch jungen Männern; denn ihr habt den Bösen überwunden(2. Einweihung).
14 Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr kennt den Vater(1 Einweihung).
Ich habe euch Vätern geschrieben; denn ihr kennt den, der von Anfang an ist . Ich habe euch jungen Männern geschrieben; denn ihr seid stark und das Wort Gottes bleibt in euch, und ihr habt den Bösen überwunden.(UL15) (1. Joh. 2 Vers17 LUT)

Dazu auch die zwölf Seligpreisungen auf dem Berg (Sinai,Zion; der Berg symbolisiert das Emporstreben ins Göttliche), die den 12 Wirkungskräften des Göttlichen entsprechen, welche aus den 4 göttlichen Elementeprinzipien entstehen(4 göttliche Wesen am Thron).


Literatur :
Alice. A. Bailey: Von Bethlehem nach Golgatha

Weblinks :
Ein WIKI zu "Christ"
Ein WIKI zu "Jesus Christus"
Ein WIKI zu Jesus
Ein WIKI zu Jeshua
Woran man einen Christen erkennt
Christus als "Messias" aus katholischer Sicht

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Paulus, Römer 8,7-14 ;

7. Der Mensch, wie er von sich aus ist, lehnt sich gegen Gott auf. Er gehorcht nicht dem Gesetz Gottes, ja er kann es gar nicht. Denn es ganz ausgeschlossen, dass jemand den Willen Gottes erfüllt, wenn er seinem eigenen Willen folgt.
Ihr aber steht nicht mehr unter der Herrschaft eures selbstsüchtigen Willens, sondern ihr steht unter der Leitung des Geistes. Denn sonst hätte ja der Geist Gottes nicht wirklich von euch Besitz ergriffen. Wer nicht den Geist hat, den Christus schenkt, der gehört nicht zu ihm. (dh. wie die heutigen modernen "Christen".

Für die echten suchenden Christen böte sich eine regelmässige intensive lange Meditationspraxis über den "Namen" 'Jeshua-Ra' an bei gleichzeitiger Visualisierung von Christus als verklärte Lichtgestalt, dh. Gurumeditation (dieser Name ähnelt frappant dem hinduistischen Ishvara :"Je-sh-u-a-ra" ----"I-sh-v-a-ra"). Dann wird Christus zum wahren Erlöser und der Christ ein Kind des Lichtes.)

10. Wenn Christus in euch wirkt, dann seid ihr zwar wegen eurer Sünde dem Tod verfallen, aber weil Gott euch angenommen hat, schenkt sein Geist euch das Leben.
11. Denn wenn der Geist dessen in euch lebt, der Jesus vom Tod erweckt hat, dann wird Gott auch durch den Geist in euch den Körper, der dem Tod verfallen ist, lebendig machen.
12. Brüder, wir stehen also nicht mehr unter dem Zwang, unserer menschlichen Natur zu folgen.
13. Wenn ihr nach eurem eigenen Willen lebt, werdet ihr sterben. Leben werdet ihr nur, wenn ihr den Geist Gottes in euch wirken lasst, damit er euren selbstsüchtigen Willen ertötet.
14. Alle, die sich von Gottes Geist leiten lassen, sind Gottes Kinder....

Anm.: Paulus sah Gott aber nicht nur in seiner Herrlichkeit sondern in seiner ganzen Breite und damit auch seine zornigen Aspekte. (Römer 9 , 14 bzw. 20 und 22). Er spricht in 23 von denen, über die Gott sich erbarmt und die er im voraus zur Teilnahme an seiner Herrlichkeit bestimmt hat, und er betont an anderer Stelle, dass die Christen sich freuen sollten, dass sie nicht Geschöpfe des Zornes Gottes sind. In (Römer 3,20) steht: "Was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit allen der Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann..."

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In Korinther 2,4.1 ist dazu zu lesen :

1 Deshalb erlahmt unser Eifer nicht im Dienst, der uns durch Gottes Erbarmen übertragen wurde.
2 Wir haben uns von jeglicher schimpflicher Arglist losgesagt. Wir handeln nicht hinterhältig und verfälschen das Wort Gottes nicht, sondern wir lehren offen die Wahrheit. So empfehlen wir uns vor dem Angesicht Gottes jedem menschlichen Gewissen.
3 Wenn unser Evangelium dennoch verhüllt ist, ist es nur denen verhüllt, die verloren gehen;
4 denn der Gott dieser Weltzeit hat das Denken der Ungläubigen verblendet. Deshalb erstrahlt ihnen der Glanz der Heilsbotschaft nicht, der Botschaft von der Herrlichkeit Christi, welcher Gottes Ebenbild ist.
5 Wir verkündigen nümlich nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn, uns aber als eure Knechte um Jesu willen.
6 Denn der Gott, der sprach: Aus Finsternis soll Licht aufleuchten, der ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi.

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